Die ehemalige Grundschule Ledde:

Die Grundschule Ledde besuchen derzeit 48 Schülerinnen und Schüler in den jahrgangsübergreifenden Klassen 1/2 und 3/4. Zum einen sichert diese Organisationsform  diesen Standort, zum anderen der Umstand, dass auch die Grundschule Ledde dem Grundschulverbund beigetreten ist. Somit wird auch der Grundschulstandort Ledde eine Zukunft haben und dem Ortsteil erhalten bleiben. Auch am Standort Ledde gibt es die Möglichkeit Ihre Kinder im Anschluss an den Unterricht und teilweise in den Ferien betreuen zu lassen (bis maximal 14.59 Uhr).
Detaillierte Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unter Betreuungsangebote.

Zur Geschichte der Grundschule Ledde

Bereits im Jahre 1810 wurden in Ledde die Kinder durch den Lehrer Fokke unterrichtet. Im Winter waren es deutlich über 100 Kinder, im Sommer blieb die Zahl stark darunter. Es ist davon auszugehen, dass auch der Vater von Johann Ernst Fokke die Lehrer- und Küstertätigkeit in Ledde ausübte. In der Schulchronik ist immer wieder nachzulesen, dass sich die Lehrer zu jeder Zeit Gedanken über die unregelmäßigen Schulbesuche ihrer Schützlinge machten. Im Jahre 1816 wurde ein neues und größeres Schulgebäude in Betrieb genommen. Bereits 20 Jahre nach diesem Neubau ist die Ledder Schule für nunmehr 220 Kinder wieder zu klein und ein Lehrer allein, kann diese Anzahl nicht mehr unterrichten. Nun wird eine zweite Schule auf dem Hupenberg –nahe der heutigen Osnabrücker Straße- gebaut. Auch eine zweite Lehrerstelle wird eingerichtet, obwohl lange Zeit nicht geklärt war, wer die Kosten für das Gehalt zu tragen hatte. Da die zweite Lehrerstelle finanziell nicht sonderlich attraktiv war, gab es auch damals schon einen häufigen Lehrerwechsel am zweiten Standort. Ledde hat scheinbar ab  dem Jahr 1837 bereits über einen kleinen „Grundschulverbund“ verfügt. Erst im Jahre 1939 wurde die Evangelische Volksschule Ledde zu einer Gemeinschaftlichen Deutschen Schule. Bis zu diesem Zeitpunkt besuchten die Kinder aus den  wenigen katholischen Familien die katholische Schule in Laggenbeck.

Ab dem Jahr 1871 nahm die Zahl der Kinder weiter stark zu und so wurde eine Wirtschaft aus Konkursmasse gekauft und umgebaut. Im Mai 1883 wurde an der Dorfschule eine zweite Klasse eröffnet. In der umgebauten Wirtschaft hatten zwei Klassenzimmer und die Dienstwohnung für die zweite Lehrkraft Platz. Auch in den Nachbargemeinden stieg die Zahl der Kinder stetig und Kinder aus den Ledder Randgebieten wurden dort nicht mehr aufgenommen. Am 5. April 1910 wurde auf dem Brandenberg die einklassige Schule Oberbauer eingeweiht. Und auch die Schule am Hupenberg wurde neu gebaut. Im Jahre 1912 fand die Einweihung statt.

Als im Jahr 1911 die Laggenbecker Schule sich wegen Überfüllung nicht mehr in der Lage sah, Gastkinder aus Ledde aufzunehmen, wurde es in Ledde wieder eng im Schulgebäude.  Es wurde wieder gebaut. Die neue Schule konnte am 22. Mai 1915 eingeweiht werden und somit war der Bedarf an Schulbau für die nächsten 45 Jahre gedeckt.

Seit 1960 befindet sich die Grundschule am heutigen Standort.

Anschrift:

Schulstraße 5
49545 Tecklenburg

Telefon: 05482 / 498
Telefax: 05482 / 6133
E-Mail: teutoburger-wald-schule@tecklenburg.de

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